Heute habe ich mein Blog (zumindestens den Geocachingteil) von Google (Blogger.com) auf Wordpress.com umgestellt - das ging eigentlich recht unproblematisch, die ganzen Blogeinträge (inklusive Kommentare und Bilder) konnte ich importieren :-)
Allerdings musste ich viele der Einträge noch manuell anpassen.
Ich habe mich dazu entschieden, weil Wordpress zum einen mächtiger und angenehmer zu bedienen ist als Blogger, zum anderen halte ich Google mittlerweile generell für nicht ganz unkritisch. Mal schauen, was ich mit dem alten Blog noch machen werde - vielleicht abschalten, vielleicht auch für Einträge nutzen, die sich nicht mit Geocaching beschäftigen. Eilt ja nicht.
Die neue Adresse lautet: http://carnosaurus.wordpress.com/
Sonntag, 31. Januar 2010
Freitag, 29. Januar 2010
Geocaching ist geheim? Nein!
Cachecache hat in einem sehr lesenswerten Blogeintrag sich an alle die gewandt, die den „guten, alten Zeiten“ hinterhertrauern. Ein Aspekt, den er nicht behandelt hat, ist die meiner Meinung nach sehr merkwürdige Einstellung manche Hardliner, dass Geocaching als solches doch bitte geheim gehalten werden sollte. Es geht hier nicht um das unbeobachte Heben von Caches bzw. dem unauffälligen Nähern dessen, sondern es wird durchaus gefordert, dass unser Hobby doch bitte quasi im Untergrund stattfinden solle.
So wird - im Zusammenhang mit einem zufälligen Heroinfund eines Cachers - doch ernsthaft gefordert, dass man die Polizei doch bitte anlügen solle:
Abgesehen davon, dass es reichlich bizarr ist solche Geheimhaltung zu fordern, wenn es schon diverse Bücher (u. A. von Prominenten wie Bernhard Hoëcker) zu Geocaching gibt (neben unzähligen Medienberichten, Blogs, was auch immer) und aktuelle Garmin-Geräte schon Geocaching-Modi besitzen - von den Events/Mega-Events gar nicht erst zu reden -, stelle ich mir die Frage: warum solche Lügen? Warum nicht Freunden erzählen, was man macht? Warum nicht ab und zu Muggels (da rümpfen ja auch schon die Leute die Nase drüber) mitnehmen, zumal diese Muggels - sollten sie Geocacher werden - gleich eine vernünftige Einführung bekommen mit Erklärung, was man vermeiden sollte usw.?
Solche Forderung zeigen eher die Denkweise, die der obengenannte Beitrag zu recht kritisiert - ein elitäres Denken. Ich selbst bin Mitglied einer anderen Subkultur, die auch früher (in den 90'ern) eher im Verborgenen/Geheimen agiert hat und mittlerweile weit offener geworden sind und siehe hier auch erstaunliche Parallelen: auch dort wird den guten alten Zeiten hinterhergejammert (die, wenn man ehrlich sind, nicht wirklich so gut waren) und auch kannte man sich früher halt persönlich. Na und?
Ich sehe Geocaching den gleichen Weg gehen wie besagte Subkultur: es wird nicht nur eine Plattform geben, sondern eine gewisse Zersplitterung, die Zeichen sind schon seit einiger Zeit da:
Und mal ehrlich, wäre die Zersplitterung (oder positiv: Spezialisierung) so schlecht? Zum Nachdenken: der zweite Dortmunder Stammtisch platzt jetzt schon aus allen Nähten, aktuell sind über 200(!) Teilnehmer angemeldet.
In diesem Sinne: nicht den alten Zeiten hinterhertrauern, sondern sich den neuen Gegebenheiten anpassen.
So wird - im Zusammenhang mit einem zufälligen Heroinfund eines Cachers - doch ernsthaft gefordert, dass man die Polizei doch bitte anlügen solle:
Findest Du?(Quelle: Grünes Forum, dieser Thread)
Ich finde das extrem dusselig. Einige Leute können echt die Klappe nicht halten.
Warum muss man ständig die Leute mit der Nase auf’s Geocaching stoßen?
“Ich bin spazieren gegangen und hab’s zufällig gefunden, als ich mal austreten musste. Magenverstimmung, ich wollte das nicht direkt am Weg, wenn Sie verstehen…”
Abgesehen davon, dass es reichlich bizarr ist solche Geheimhaltung zu fordern, wenn es schon diverse Bücher (u. A. von Prominenten wie Bernhard Hoëcker) zu Geocaching gibt (neben unzähligen Medienberichten, Blogs, was auch immer) und aktuelle Garmin-Geräte schon Geocaching-Modi besitzen - von den Events/Mega-Events gar nicht erst zu reden -, stelle ich mir die Frage: warum solche Lügen? Warum nicht Freunden erzählen, was man macht? Warum nicht ab und zu Muggels (da rümpfen ja auch schon die Leute die Nase drüber) mitnehmen, zumal diese Muggels - sollten sie Geocacher werden - gleich eine vernünftige Einführung bekommen mit Erklärung, was man vermeiden sollte usw.?
Solche Forderung zeigen eher die Denkweise, die der obengenannte Beitrag zu recht kritisiert - ein elitäres Denken. Ich selbst bin Mitglied einer anderen Subkultur, die auch früher (in den 90'ern) eher im Verborgenen/Geheimen agiert hat und mittlerweile weit offener geworden sind und siehe hier auch erstaunliche Parallelen: auch dort wird den guten alten Zeiten hinterhergejammert (die, wenn man ehrlich sind, nicht wirklich so gut waren) und auch kannte man sich früher halt persönlich. Na und?
Ich sehe Geocaching den gleichen Weg gehen wie besagte Subkultur: es wird nicht nur eine Plattform geben, sondern eine gewisse Zersplitterung, die Zeichen sind schon seit einiger Zeit da:
- Geocaching.com für die breite Masse.
- Terracaching.com für Leute wie mich, die Qualität und Wanderungen schätzen und wo die Community entscheidet, was zulässig ist und welche Caches gut bzw. schlecht sind
- Evtl. Megacaching als Mischung zwischen GC und TC - sollte das Projekt irgendwann mal fertig werden :-)
Und mal ehrlich, wäre die Zersplitterung (oder positiv: Spezialisierung) so schlecht? Zum Nachdenken: der zweite Dortmunder Stammtisch platzt jetzt schon aus allen Nähten, aktuell sind über 200(!) Teilnehmer angemeldet.
In diesem Sinne: nicht den alten Zeiten hinterhertrauern, sondern sich den neuen Gegebenheiten anpassen.
Donnerstag, 28. Januar 2010
Als Cacher muss man schon eine Schraube locker haben..
.. um im Schneegestöber bei den Temperaturen aus dem Haus zu eilen um einen neuen Cache, der 100 Meter Luftlinie von der warmen Wohnung entfernt ist, zu suchen :-)
Gestern hatte ich auf dem Heimweg endlich den Cache „IPv4“ (GC1WBMH) gefunden - mal endlich wieder ein echtes Highlight neben den ganzen häufig anzufinden Schrottmikros an uninteressanten Ecken (aktuell bricht die Telefoncacheseuche aus), liebevoll und handwerklich sehr gut gemacht mit origineller Vorrausetzung.
Danach wollte ich mir eigentlich einen gemütlichen Abend machen, aber um 19h30 kam eine E-Mail 'rein, dass ein neuer Cache („Ach wär´ ich doch bloß eine Lore ...“ (GC23CT1) in besagten 100 Meter Luftlinie entfernt veröffentlich wurde - nachdem ich aufgegessen hatte, bin ich dann schleunigst zu dem Cache gelaufen, und welches Bild bot sich mir vor Ort an? Einen ganzen Haufen Cacher, die das Teil auch finden wollten :-D
Insgesamt waren wird
Immerhin weiß ich nun, dass Dellbouy ganz nahe wohnt und ich einen Mitcacher im gleichen Haus habe (an den ich einen sehr begehrten Travelbug übergeben konnte), Zufälle gibt es :-)
Aber ehrlich - als Cacher muss man wohl wirklich etwas seltsam ticken um bei dem Wetter in der Kälte eine Dose zu suchen :-D
Gestern hatte ich auf dem Heimweg endlich den Cache „IPv4“ (GC1WBMH) gefunden - mal endlich wieder ein echtes Highlight neben den ganzen häufig anzufinden Schrottmikros an uninteressanten Ecken (aktuell bricht die Telefoncacheseuche aus), liebevoll und handwerklich sehr gut gemacht mit origineller Vorrausetzung.
Danach wollte ich mir eigentlich einen gemütlichen Abend machen, aber um 19h30 kam eine E-Mail 'rein, dass ein neuer Cache („Ach wär´ ich doch bloß eine Lore ...“ (GC23CT1) in besagten 100 Meter Luftlinie entfernt veröffentlich wurde - nachdem ich aufgegessen hatte, bin ich dann schleunigst zu dem Cache gelaufen, und welches Bild bot sich mir vor Ort an? Einen ganzen Haufen Cacher, die das Teil auch finden wollten :-D
Insgesamt waren wird
- casymator
- goertzy
- Dellbouy (der - zu meiner Überraschung - ganz in meiner Nähe wohnt)
- Foerdi (der sich zu meiner noch größeren Überraschung sich als Nachbar von mir entpuppte)
- smash!
- Schafpudel
Immerhin weiß ich nun, dass Dellbouy ganz nahe wohnt und ich einen Mitcacher im gleichen Haus habe (an den ich einen sehr begehrten Travelbug übergeben konnte), Zufälle gibt es :-)
Aber ehrlich - als Cacher muss man wohl wirklich etwas seltsam ticken um bei dem Wetter in der Kälte eine Dose zu suchen :-D
Freitag, 22. Januar 2010
Hauptfriedhof Dortmund mal wieder
Gestern war endlich mal wieder gutes Caching-Wetter und so habe ich eine kleine Runde über den Dortmunder Hauptfriedhof gedreht - der Hauptfriedhof ist eh' immer wieder einen Besuch wert, hier ist auch einer meiner Terracaches versteckt (das Final ist außerhalb des Friedhofs).
Angefangen hat es mit „Ein Baum, der seltsame Früchte trägt“ (GC1R04V), ein wirklich witziger und origineller Microcaches (was bei Micros leider mittlerweile eine Seltenheit ist). Danach ging es zu „Türkisch für Anfänger 02“ (GC19CEN). Das Rätsel hatte ich schon vorher recht schnell gelöst, am Final habe ich jedoch abgebrochen - ich habe eine starke Vermutung, wo sich die Dose befindet, aber eine Suche rein mit den Augen hatte nichts zu Tage gebracht. Ich wollte am wahrscheinlichsten Ort für die Dose jedoch nicht noch mehr Schaden anrichten, das sah schon ziemlich kaputt aus. Ich selbst bin kein Statistikcacher, so dass mir der Punkt, der mir evtl. flöten gegangen ist, ziemlich egal ist.
Danach habe ich endlich einen Cache, der schon seit Jahren auf meiner Liste stand, gemacht, nämlich „Ja, wo laufen sie denn“ (GC10XRB), dieses mal schnell und gut gefunden - das war der vorletzte Platz der noch im Logbuch frei war :-)
Insgesamt eine kurze nette Runde von ca. 5 km gelaufen bei recht gutem Wetter an schönen Orten - was will man mehr?
Morgen werde ich endlich - das Wetter ist noch gut - meinen nächsten Terracache verstecken.
Angefangen hat es mit „Ein Baum, der seltsame Früchte trägt“ (GC1R04V), ein wirklich witziger und origineller Microcaches (was bei Micros leider mittlerweile eine Seltenheit ist). Danach ging es zu „Türkisch für Anfänger 02“ (GC19CEN). Das Rätsel hatte ich schon vorher recht schnell gelöst, am Final habe ich jedoch abgebrochen - ich habe eine starke Vermutung, wo sich die Dose befindet, aber eine Suche rein mit den Augen hatte nichts zu Tage gebracht. Ich wollte am wahrscheinlichsten Ort für die Dose jedoch nicht noch mehr Schaden anrichten, das sah schon ziemlich kaputt aus. Ich selbst bin kein Statistikcacher, so dass mir der Punkt, der mir evtl. flöten gegangen ist, ziemlich egal ist.
Insgesamt eine kurze nette Runde von ca. 5 km gelaufen bei recht gutem Wetter an schönen Orten - was will man mehr?
Morgen werde ich endlich - das Wetter ist noch gut - meinen nächsten Terracache verstecken.
Freitag, 15. Januar 2010
Durch GCVote wird Geocaching.com wieder interessanter
Seit ich GCVote für mich entdeckt und installiert habe, wird Geocaching.com für mich wesentlich interessanter - ich kann im Vorfeld schon sehen, welche Caches sich lohnen (und zu denen ich auch einen Umweg machen bzw. sogar extra dorthin fahren würde (das gilt besonders für Multis). Ebenfalls kann ich nun schöne Caches durch eine entsprechende Bewertung belohnen; der umgekehrte Fall gilt natürlich für schlechte Caches.
GCVote ist ein Skript für Greasemonkey, was wiederum ein Skript für Firefox ist und erlaubt das Bewerten von Caches zwischen 1 (schlecht) und 5 (hervorragend) - die Bewertungen werden per Javascript direkt auf den Seiten von Geocaching.com eingeblendet. Es gibt jedoch auch ein paar Wermutstropfen:
Übrigens möchte ich mich an dieser Stelle (ganz ohne Ironie) den Gegner von GCVote danken - ohne die (wohl eher unfreiwillige) Werbung für GCVote in manchen Logs (z.B. hier) bzw. in Signaturen im grünen Forum wäre ich gar nicht auf GCVote aufmerksam geworden - Ordalf hat mal GCVote erwähnt, aber so richtig die Neugier haben die Gegner geweckt.
In diesem Sinne: ich hoffe, dass die GCVote-Gegner weiterhin sich treu bleiben und noch mehr Werbung dafür machen - damit mehr Cacher dieses extrem nützliche und wichtige Tool kennenlernen und auch abstimmen :-D
GCVote ist ein Skript für Greasemonkey, was wiederum ein Skript für Firefox ist und erlaubt das Bewerten von Caches zwischen 1 (schlecht) und 5 (hervorragend) - die Bewertungen werden per Javascript direkt auf den Seiten von Geocaching.com eingeblendet. Es gibt jedoch auch ein paar Wermutstropfen:
- Es funktioniert eigentlich nur unter Firefox; andere Browser wie Safari, Konqueror oder selbst Camino - der auf Firefox basiert - werden nicht unterstützt.
- Es ist ein externes Programm - und somit nicht Teil von Geocaching.com. Es wird meiner Meinung nach dringend notwendig, dass GC selbst eine solche Bewertungsmöglichkeit anbietet.
- Es gibt Punkt (UCR) für die eigenen Caches; je besser diese bewertet werden, desto mehr Punkte bekommt der Owner. Umgekehrt gilt: wenn ein Cache generell schlecht bewertet wird, kann der UCR auch negativ werden.
- Ein negativer UCR hat nicht nur Auswirkungen auf das Ego - bei einem richtig niedrigen UCR-Wert ist es erstmal nicht mehr möglich, neue Caches zu legen - bis die schlechten Caches archiviert werden.
- Wenn der MCE des Caches richtig niedrig ist, so wird er automatisch archiviert.
Übrigens möchte ich mich an dieser Stelle (ganz ohne Ironie) den Gegner von GCVote danken - ohne die (wohl eher unfreiwillige) Werbung für GCVote in manchen Logs (z.B. hier) bzw. in Signaturen im grünen Forum wäre ich gar nicht auf GCVote aufmerksam geworden - Ordalf hat mal GCVote erwähnt, aber so richtig die Neugier haben die Gegner geweckt.
In diesem Sinne: ich hoffe, dass die GCVote-Gegner weiterhin sich treu bleiben und noch mehr Werbung dafür machen - damit mehr Cacher dieses extrem nützliche und wichtige Tool kennenlernen und auch abstimmen :-D
Mittwoch, 13. Januar 2010
Selbstverständliches: zum Garmin/DWJ-Papier
Es ist wohl so: Geocaching ist mittlerweile so populär geworden (was sich auch in der mitunter üblen Qualität von vielen neuen Caches zeigt), dass simple Selbstverständlichkeiten veröffentlich werden müssen. In einem gemeinsamen Papier schreibt Garmin zusammen mit dem deutschen Wanderverband/der deutschen Wanderjugend u.A.:
Offensichtlich ist das so selbverständlich, dass selbst der Spiegel auf die Probleme, die so mancher Geocacher versucht, aufmerksam macht. Ebenfalls scheint es einen Geocache auf einer Insel, die Vogelschutzgebiet ist und wo das Betreten deshalb verboten ist, zu geben.
Nun gibt es Leute, die schon jammern, dass man doch an schönen Orten wie Naturschutzgebieten dann keine Caches mehr verstecken dürfe, dabei ist die Sache doch eigentlich trivial:
Update: moncat hat einen schönen Blogartikel zu der Thematik geschrieben.
- Gesetzlich geschützte Biotope sind kein Ort für Caches
- Baumhöhlen dürfen nicht als Caches genutzt werden
- Höhlen, auch scheinbar von Tieren unbewohnte, werden nicht mit Caches besetzt
- Brut- und Setzzeiten sind besonders sensibel und zu beachten
Offensichtlich ist das so selbverständlich, dass selbst der Spiegel auf die Probleme, die so mancher Geocacher versucht, aufmerksam macht. Ebenfalls scheint es einen Geocache auf einer Insel, die Vogelschutzgebiet ist und wo das Betreten deshalb verboten ist, zu geben.
Nun gibt es Leute, die schon jammern, dass man doch an schönen Orten wie Naturschutzgebieten dann keine Caches mehr verstecken dürfe, dabei ist die Sache doch eigentlich trivial:
- Naturschutz/Umweltschutz hat 100% Vorrang vor Geocaches. Gibt in Deutschland über 100.000 Caches, da muss man nicht noch weitere Caches an solchen Orten verstecken.
- Die Lösung für das Problem ist einfach: einfach einen Multi durch das Naturschutzgebiet (natürlich auf Wegen) legen, die eigentliche Dose außerhalb des Gebiets.
- Ein weiterer Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist: um die Auswirkung von rücksichtslosen Cachern zu minimieren, sollten Caches in der Natur einen vernünftigen Hint und ein Spoilerfoto enthalten! So braucht der gemeine Statistikcacher, dem auf der Jagd nach dem nächsten Punkt jedes Mittel recht ist, nicht den halben Wald umzugraben und Moos zerstören.
Update: moncat hat einen schönen Blogartikel zu der Thematik geschrieben.
Dienstag, 12. Januar 2010
Geocaching unter Linux: Oregon und QLandkarte GT
Jetzt habe ich mittlerweile schon drei Wochen mein Oregon 400t und ich wollte eine kleine Anleitung/einen Erfahrungsbericht schreiben, wie Geocaching unter Linux klappt - kurz gesagt: hervorragend!
Vorbedingungen
Ich hatte zuerst das Problem, dass beim Oregon über den USB-Anschluss nur der interne Speicher erkannt wurde; die SD-Karte wurde ignoriert. Das Problem lag in der Kernelkonfiguration - ich passe meinen Kernel immer maßgeschneidert an und ich hatte die Option
Backup
Als allererstes (nach dem Aufbringen der Displayschutzfolie) sollte man vorsichtshalber ein Backup vom Oregon machen; dies hat - wegen der europäischen topografischen Karte - etwa eine Stunde gedauert. Mittels:
Software Update
Als nächstes habe ich die Firmware des Oregon aktualisiert (auf 3.42 Beta). War überhaupt kein Problem:
Auch kein Problem, einfach die entsprechenden GPX-Dateien (direkt von GC.com über GPX eXchange File oder als Pocket Query - beides nur als Premium Member) nach /media/GARMIN/Garmin/GPX kopieren. Terracaches werden leider nicht als Geocache angezeigt sondern als Wegpunkt, was aber andererseits auch nicht dramatisch ist, denn es handelt sich hier in der Regel um Multis, dazu gleich mehr. Tracks werden auf die gleiche Art vom Oregon übertragen - als GPX-Datei.
Multicaches/Mehrere Wegpunkte
Obwohl es problemlos möglich ist, manuell Wegpunkte auf dem Oregon anzulegen (für Multicaches z.B.) ist es doch relativ unkomfortabel: der Touchscreen ist schon sehr gut (ich mag mir gar nicht vorstellen, wie umständlich das beim Colorado oder Geräten mit Joystick ist), dennoch ist das relativ zeitaufwändig, viele Wegpunkt so anzulegen (siehe Screens
hots).

Der erste - und letzte Mal - dass ich das manuell gemacht habe, war bei der Schwerin-Tour in Castrop-Rauxel: der Cache hatte insgesamt 15 Wegpunkte (inklusive Final, Parkplatz, etc.) plus Wegpunkt für den Travelling Terracache „Silvio“. Das war doch etwas ermüdend, diese von Hand anzulegen, deshalb habe ich eine erheblich bessere Lösung gefunden: QLandkarte GT!
QLandkarte GT
QLandkarte GT ist freie Software; es wird das Kartenmaterial von Openstreetmap benutzt, ebenfalls ist es möglich, eigene Karten einzubinden. Trotz der recht niedrigen Version (aktuell benutze ich 0.15.1) ist QLandkarte GT schon gut ausgereift und kann eine Menge; betracht wird hier „nur“ das Wegpunktmanagment und die Trackverwaltung.
Wegpunkte erstellen
Wegpunkte lassen sich recht komfortabel erstellen (siehe Screenshot).
Alle Wegpunkte können dann - en bloc - als eine einzige GPX-Datei auf das Oregon geschoben werden. Das ging bei der nächsten Tour sehr schnell - die Koordinaten der Wegpunkte per copy&paste einfügen, den Namen des Wegpunktes einfach per Tastatur ändern und gut war - und das in einem Bruchteil der Zeit, die es gedauert hätte, die Wegpunkte auf dem Oregon zu erstellen. Es lassen sich auch Fotos zu den Wegpunkten einbinden, die Funktionalität habe ich noch nicht ausprobiert.
Tracks auswerten
Ich selbst finde es immer wieder interessant, wo ich so alles hergelaufen bin (sei es beim Cachen, sei es beim Wandern), und dafür ist die Trackverwaltung von QLandkarte GT sehr gut. Die Screenshots unten zeigen den Track der Schwerin-Tour, einmal auf der Karte und einmal als Höhenprofil - wobei die Anzeige des Höhenprofil nicht ganz so intuitiv ist: man muss einen Track erst bearbeiten (eigentlich unlogisch) um das Höhenprofil ansehen zu können. Weiterhin lässt sich zu jedem Track ein Tagebuch (in Blogform) erstellen; dieses wird in den Track-GPX-Dateien gespeichert. Die Tracks lassen sich natürlich bearbeiten - ich musste bei einem Track einige Wegpunkte am Anfang entfernen, als ich mit Michako nach Ense gefahren bin - es waren noch alte Wegpunkte in dem Track.
Fazit
Geocaching unter Linux mit dem Oregon ist einfach und durchaus komfortabel - es gibt für mich nicht den geringsten Grund irgendwelche Windows-Software (z.B. Mapsource oder Basecamp) in VirtualBox oder unter Dualboot einzusetzen

Vorbedingungen
Ich hatte zuerst das Problem, dass beim Oregon über den USB-Anschluss nur der interne Speicher erkannt wurde; die SD-Karte wurde ignoriert. Das Problem lag in der Kernelkonfiguration - ich passe meinen Kernel immer maßgeschneidert an und ich hatte die Option
[*] Probe all LUNs on each SCSI devicevergessen (unter Device Drivers ---> SCSI device support). Nach Neucompilieren und Neustart wurde dann auch die Micro-SD-Karte problemlos erkannt.
Backup
Als allererstes (nach dem Aufbringen der Displayschutzfolie) sollte man vorsichtshalber ein Backup vom Oregon machen; dies hat - wegen der europäischen topografischen Karte - etwa eine Stunde gedauert. Mittels:
rsync -a /media/GARMIN $HOME/Oregonbackupwird ein Backup nach ~/Oregonbackup erzeugt (ggfls. die Pfade anpassen).
Software Update
Als nächstes habe ich die Firmware des Oregon aktualisiert (auf 3.42 Beta). War überhaupt kein Problem:
- die .exe (sic!) mittels unzip entpacken
- die Datei gupdate.gcd nach /media/GARMIN/Garmin kopieren,
- Oregon (und ggfls. die SD-Karte) auswerfen/unmounten
- Oregon von USB-Trennen und neustarten. Fertig.
Auch kein Problem, einfach die entsprechenden GPX-Dateien (direkt von GC.com über GPX eXchange File oder als Pocket Query - beides nur als Premium Member) nach /media/GARMIN/Garmin/GPX kopieren. Terracaches werden leider nicht als Geocache angezeigt sondern als Wegpunkt, was aber andererseits auch nicht dramatisch ist, denn es handelt sich hier in der Regel um Multis, dazu gleich mehr. Tracks werden auf die gleiche Art vom Oregon übertragen - als GPX-Datei.
Multicaches/Mehrere Wegpunkte
Obwohl es problemlos möglich ist, manuell Wegpunkte auf dem Oregon anzulegen (für Multicaches z.B.) ist es doch relativ unkomfortabel: der Touchscreen ist schon sehr gut (ich mag mir gar nicht vorstellen, wie umständlich das beim Colorado oder Geräten mit Joystick ist), dennoch ist das relativ zeitaufwändig, viele Wegpunkt so anzulegen (siehe Screens
hots).
Der erste - und letzte Mal - dass ich das manuell gemacht habe, war bei der Schwerin-Tour in Castrop-Rauxel: der Cache hatte insgesamt 15 Wegpunkte (inklusive Final, Parkplatz, etc.) plus Wegpunkt für den Travelling Terracache „Silvio“. Das war doch etwas ermüdend, diese von Hand anzulegen, deshalb habe ich eine erheblich bessere Lösung gefunden: QLandkarte GT!
QLandkarte GT
QLandkarte GT ist freie Software; es wird das Kartenmaterial von Openstreetmap benutzt, ebenfalls ist es möglich, eigene Karten einzubinden. Trotz der recht niedrigen Version (aktuell benutze ich 0.15.1) ist QLandkarte GT schon gut ausgereift und kann eine Menge; betracht wird hier „nur“ das Wegpunktmanagment und die Trackverwaltung.
Wegpunkte erstellen
Wegpunkte lassen sich recht komfortabel erstellen (siehe Screenshot).

Alle Wegpunkte können dann - en bloc - als eine einzige GPX-Datei auf das Oregon geschoben werden. Das ging bei der nächsten Tour sehr schnell - die Koordinaten der Wegpunkte per copy&paste einfügen, den Namen des Wegpunktes einfach per Tastatur ändern und gut war - und das in einem Bruchteil der Zeit, die es gedauert hätte, die Wegpunkte auf dem Oregon zu erstellen. Es lassen sich auch Fotos zu den Wegpunkten einbinden, die Funktionalität habe ich noch nicht ausprobiert.
Tracks auswerten
Ich selbst finde es immer wieder interessant, wo ich so alles hergelaufen bin (sei es beim Cachen, sei es beim Wandern), und dafür ist die Trackverwaltung von QLandkarte GT sehr gut. Die Screenshots unten zeigen den Track der Schwerin-Tour, einmal auf der Karte und einmal als Höhenprofil - wobei die Anzeige des Höhenprofil nicht ganz so intuitiv ist: man muss einen Track erst bearbeiten (eigentlich unlogisch) um das Höhenprofil ansehen zu können. Weiterhin lässt sich zu jedem Track ein Tagebuch (in Blogform) erstellen; dieses wird in den Track-GPX-Dateien gespeichert. Die Tracks lassen sich natürlich bearbeiten - ich musste bei einem Track einige Wegpunkte am Anfang entfernen, als ich mit Michako nach Ense gefahren bin - es waren noch alte Wegpunkte in dem Track.
Fazit
Geocaching unter Linux mit dem Oregon ist einfach und durchaus komfortabel - es gibt für mich nicht den geringsten Grund irgendwelche Windows-Software (z.B. Mapsource oder Basecamp) in VirtualBox oder unter Dualboot einzusetzen

Montag, 11. Januar 2010
Vorsätze für's neue Jahr: ehrliche Logs
Es ist 2010, und ich habe mir einen festen Vorsatz gemacht: ehrliche Logs. Nie wieder ein heuchlerisches „Danke für den Cache” (TFTC), das ich mir z.B. hier mit viel Mühe und Not aus der Tastatur gesogen habe - der Cache war eine typische Filmdose nahe mehrerer vielbefahrener Straßen an einem Gullydeckel, was zur Hölle soll mir dieser Cache sagen?
Nein! Keine - egal wie kurze Logs - mit einem geheuchelten „TFTC” mehr, ich schreibe nun ehrlich meine Meinung zu solchen Schrottmikros und füge auch die entsprechende Bewertung bei GCVote (1 von 5) ein, ein Anfang (schon im letzten Jahr) ist gemacht, siehe hier.
Nun wurde schon berechtigterweise die Frage aufgeworfen, wieso ich überhaupt solche Schrottcaches suche bzw. logge, die nichts, aber überhaupt nichts mit der ursprünglichen Idee des Geocachings gemein haben (interessanter Ort, Natur, Wanderung, ...) - die Antwort ist recht einfach: ich möchte mich regelmäßig bewegen, und Ziele (und seien es solche „Caches”) sind erheblich motivierender als reines Walken/Spazierengehen. Für Caches wie „A 43 Mikro #1” ( GCW7CW) würde ich keinen Millimeter Umweg machen - ein Leitplankenmikro an einem Schwulenparkplatz(!) (was soll mir dieser Ort bzw. Cache nur sagen? Was hat der Künstler damit ausdrücken wollen?).
Nun ließe sich natürlich argumentieren, dass solche Caches nicht stören, das ist aber leider falsch:
Nein! Keine - egal wie kurze Logs - mit einem geheuchelten „TFTC” mehr, ich schreibe nun ehrlich meine Meinung zu solchen Schrottmikros und füge auch die entsprechende Bewertung bei GCVote (1 von 5) ein, ein Anfang (schon im letzten Jahr) ist gemacht, siehe hier.
Nun wurde schon berechtigterweise die Frage aufgeworfen, wieso ich überhaupt solche Schrottcaches suche bzw. logge, die nichts, aber überhaupt nichts mit der ursprünglichen Idee des Geocachings gemein haben (interessanter Ort, Natur, Wanderung, ...) - die Antwort ist recht einfach: ich möchte mich regelmäßig bewegen, und Ziele (und seien es solche „Caches”) sind erheblich motivierender als reines Walken/Spazierengehen. Für Caches wie „A 43 Mikro #1” ( GCW7CW) würde ich keinen Millimeter Umweg machen - ein Leitplankenmikro an einem Schwulenparkplatz(!) (was soll mir dieser Ort bzw. Cache nur sagen? Was hat der Künstler damit ausdrücken wollen?).
Nun ließe sich natürlich argumentieren, dass solche Caches nicht stören, das ist aber leider falsch:
- Durch den Mindestabstand bei Geocaching.com blockiert ein solcher Schrottcache potentiell gute Caches.
- Neulinge, die diese Art Caches finden legen evtl. ebenfalls solche - weil sie so ein Niveau für normal halten.
Samstag, 9. Januar 2010
Schneecaching
Wie schon geschrieben war das Wetter wirklich schön - verschneite Wege (siehe Foto), dieser Winter ist der schönste Winter seit langem - auch wenn das Cachen durch den Schnee natürlich eingeschränkt ist: es ist teilweise schwierig bis unmöglich unter Schnee einen Behälter zu finden und selbst wenn: die Gefahr, dass Geomuggels auf den Cache nach Bergung aufmerksam werden ist mir so groß, deshalb geht Cachen aktuell nur eingeschränkt, die schönen verschneiten Landschaften machen das aber mehr als wett!
Sonntag, 27. Dezember 2009
Letzter Terracaches dieses Jahres
Heute haben Michako und ich den letzten Terracaches dieses Jahres gemacht, nämlich „Wallanlage Oldenburg” (TCA2E). Ich hatte leider meine Kamera vergessen und so stammen die Fotos von Michako, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die Runde (ca. 4,3 km) befand sich in Ense, wo ich mit ÖPNV eher schlecht hinkomme :-)
Die Runde war recht interessant - sie führte teilweise querfeldein und über wenig benutze Waldwege u.A. zu einer recht schönen Kapelle, alle Stationen waren gut zu finden und wir beide hatten den Cache als erste gefunden :-)
Zusätzlich hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter - es blieb trocken bis wir uns auf die Heimreise machten, erst dann regnete es.

Danach haben wir noch den recht schönen Geocache „Seilfahrt” (GC205RF) gesucht und gefunden - wir beide hatten alleine kein Glück gehabt, gemeinsam jedoch hatten wir Erfolg und konnten reisende Gäste (einen Geocoin und ein Travelbug) endlich loswerden :-)
Der Terracache (Multi) war im übrigen der erste Cache, deren Wegpunkte ich mit QLandkarteGT erstellt und auf das Oregon übetragen habe, dazu später in einem seperaten Posting über Linux, QLandkarteGT und das Oregon.

Angenehme Nebeneffekt: ich habe es nun beim europäischen Terracachingpreis auf den 9. Platz geschafft :-)
Samstag, 26. Dezember 2009
Wo man einen Cache nicht verstecken sollte
Halde Schwerin in Castrop-Rauxel
Das Wetter war prinzipiell gut (die Sonne hat geschienen
Die Gegend war schön und abwechslungsreich mit verschiedenen interessanten Aussichten und Bauwerken (siehe Fotos). Nebenbei habe ich auch gleich noch einen Geocache gemacht („Der Hügel”, GC1Z0FG) wobei mir hier ein Missgeschickt passiert ist: ich bin beim Überqueren eines Baches im Schlamm ausgerutscht und rückwärts in den Bach gefallen - die Hose und Jacke sahen nachher gut aus :-O Hier hat sich das Oregon b
Einen anderen Geocache habe ich zwar gesehen, aber nicht geloggt, siehe dazu den nächsten Eintrag.
Insgesamt - laut Trackaufzeichnung - bin ich 10,3 km gelaufen, nicht übel :-)
Dienstag, 15. Dezember 2009
Zeche Zollern
Das Gelände befindet sich am Ort einer ehemaligen Zeche (besagte Zeche Zollern) und zeigt die verschiedenen Stationen des Zechenlebens - und es befindet sich ein Förderturm auf dem Gelände, den man besteigen kann. Vom Turm aus hatte ich eine wirklich schöne Aussicht bei eiskaltem, aber klarem Wetter - siehe Fotos :-)
Infos über die Zeche Zollern findet man u.A. hier.
Leider hatte ich bei dem angrenzen Geocache kein Glück (ich hatte bei einer Station wohl die Koordinaten nicht ganz korrekt abgelesen) und so konnte ich einen Travelbug, den ich dabei hatte, nicht ablegen - aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben :-)
Generell eine wirklich schöne und interessante Örtlichkeit bei gutem aber kalten Wetter :-)
Dies war auch einer der letzten Caches, die ich (ausschließlich) mit mein
- Die Akkuleistung ist für längere Strecken nicht allzugut geeignet, zumal der Akku nicht so ohne weiteres (z.B. mit normalen AA-Baterien) austauschbar ist. Verschlimmert wird das Problem durch Kälte - dann sinkt die Akkulaufzeit drastisch ab.
- Der iQue ist nicht wasserdicht, was bei Niederschlag (Regen, Schnee) ein massiver Nachteil ist.
Ich verwende den iQue immer noch zusätzlich beim Cachen - um Notizen bei Multicaches z.B. zu machen, da sind die Probleme nicht wirklich relevant und als Navigationssystem taugt der iQue immer soch sehr gut :-)
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Londontour, Teil 3 (Samstag/Sonntag, 5.9.2009/6.9.2009)
Einige Zeit später ging es dann zum nächsten Terracache: „Fig Tree Court” (TC4M2). Das Gelände war sehr interessant: ein quasi geschlossener großer Block namens Temple - früher war der Bereich das Hauptquartier der Tempelritter, eine alte Kirche (sie
Danach machten wir eine kleine Pause auf einem Schiff am Themse-Ufer - die Preise waren dank des niedrigen Pfundkurses moderat, für London sogar sehr preiswert :-)
Wir wollten dann nach Greenwich fahren, leider hatte die Dockland Light Railway Bauarbeiten, so dass wir das Ziel dann strichen. Wir sind dann mit dem Schiff ein paar Stationen über die Themse gefahren zum letzten Terracache: „Westminster Walk“ (TC4SG). Die Gegend wimmelte nur so von Touristen, die alle den Clock Tower (wo sich Big Ben befindet) fotografieren wollten oder mit dem London Eye (dem Riesenrad) fahren wollten. Ebenso haben wir auf der Cachestrecke Straßentheater gesehen :-)
Für den letzten Terracache waren wir dann zu erschöpft und sind nach Soho gefahren, um noch einzukaufen und bei einem Malayen abend zu essen. Das Essen war gut und interessant, jedoch nicht 100% mein Geschmack, aber mal eine neue Küche ausprobiert :-)
Mit der letzten sicheren Verbindung fuhren wir dann zurück zum Schiff, checkten ein und erreichten dann Sonntag morgen Hoek van Holland. Die Überfahrt war diesmal sehr ruhig. Nach einem ebenfalls sehr guten britischen Frühstück ging es dann zurück nach Dortmund.
Fazit: Sehr schöne, aber anstrengende Terracaching-Tour. Die Terracaches waren an Orten, die ich selbst noch nicht kannte und zeigten - wie gewohnt - interessante Lokalitäten. Alles in allem war das eine rundum gelungene Kurzreise, das Wetter hat auch gut mitgespielt.
Londontour, Teil 2 (Samstag, 5.9.2009)
Alle Londoner Caches waren rein virtuelle Caches (was durchaus verständlich ist, eine echte Dose würde wohl sehr schnell gestohlen oder von der Polizei entfernt werden).
Zu erst ging es zu „X“ (TCCTA). Die Aufgabe: das X zu finden und ein Foto von sich und dem GPS-Empfänger zu machen (siehe Bild). Kein Problem. Danach ging es zu „
Danach fuhren wir zur Abbey Road um die zwei Webcam-Caches (einen Terracache, einen Geocache) zu machen - die Webcam zeigte direkt auf den Fußgängerüberweg, der auf dem Beatles Album „Abbey Road“ zu sehen ist. Prinzipiell kein Problem, dummerweise bin ich exakt 5 Minuten(!) zu später wieder nach Hause gekommen, das vom Webcamfrosch aufgenomme Bild wurde 5 Minuten(!) zuvor automatisch gelöscht. :-/
Teil 3 im nächsten Posting :-)
Samstag, 19. September 2009
Londontour, Teil 1 (Freitag, 4.9.2009)
Vom 4.9.2009 bis zum 6.9.2009 habe ich zusammen mit einem Freund von mir eine Reise (hatte meine Mutter bei einem Preisauschreiben gewonne) nach London gemacht. Die Daten der Reise:
Nachdem wir unseren Mietwagen geholt haben, ging es zum ersten Cache: „Waypoint West“ (TC9ZI), einem nic
ht sonderlich interessanten Terracache: es ging darum, in einem GPS-Geschäft sich vor die Webkamera zu stellen, das Bild zu speichern und den Cache mit dem Bild zu loggen. War kein größeres Problem (siehe Foto). Leider war dies der einzige Cache an dem Tag, bei dem wir erfolgreich waren :-(
Weiter ging es nach Delft, zu „Toorenhoog Delft“ (TCWZ). Hier war die Aufgabe den Kirchturm in dem eigentlich recht schönen Städchen zu ersteigen und dann dort oben ein Foto zu machen. Die Kirche haben wir schnell gefunden, dummerweise durfte ich nicht auf den Turm wegen des starken
Windes herauf. Ich habe alternativ ein Foto vor der Kirche gemacht und den Eigentümer des Caches angeschrieben und von den Problemen berichtet und gefragt, ob das OK wäre, leider habe ich bis heute noch keine Antwort bekommen :-(
Egal, Delft war auch so ganz nett :-)
Dann ging es zu „Doelpaad“ (TC4GB). Hier wurden wir leider nicht fündig, obwohl hier eine echte Dose versteckt war. Der weg zum Cache führte an einem niederländischen Bauernhof vorbei, der Pfad wurde teilweise zum Viehtrieb verwendet, was zu einer lustigen Begebenheit führte: ein Landwirt führte seine Kuhherde von der
Weide zu besagten Hof (siehe Foto). Eine der Kühe kam auf mich zu und roch neugierig an meinem Arm :-) Wir haben uns dann ein wenig mit dem Bauern unterhalten und ihm erklärt, was wir hier tun (Geocaching). Er war interessiert und hatte da schon von gehört :-)
Als letzten Cache stand „Vuurtoren Maasvlakte. (Second Edition)“ (TC4KT), zu einem Leuchtturm fast direkt am Meer. Zwei Aufgaben gab es hier:
herum. Auch hier habe ich den Besitzer des Caches angeschrieben und ihn unsere Schwierigkeiten geschildert und gefragt, ob das Foto per se ausreichend ist. Leider ebenfalls noch keine Antwort :-(
Danach ging es endlich zum Schiff :-) Wir kamen rechtzeitig an, checkten ein und liefen eine elendig lange Gangway zum Schiff. Hier gab es ein kleineres Problem: Sowohl unsere Schlüsselkarte als auch die Karte einer Stewardess funktionierten nicht. Daraufhin bekamen wir eine neue Kabine, was einen sehr positiven Nebeneffekt hatte: die andere Kabine war eine 4-Personen-Kabine und damit bedeutend größer als die ursprüngliche :-)
Der Wind, der schon die Delft zu einem Problem führte, hat nicht wirklich abgeflaut, im Gegenteil: auf dem Sonnendeck des Schiffs war der Wind dermassen stark, dass mir fast die Brille von der Nase geflogen ist! Der Kapitän erzählte auch was von stürmischer See, aber man habe schließlich Stabilisatoren.
Das war auch nicht wirklich untertrieben - den Seegang merkte man deutlich, aber eigentlich anders, als ich mir gedacht habe: es fühlte sich im Bett so an, als ob ich in einem alten Zug auf einer holperigen Bahnstrecke unterwegs gewesen bin, ab und an bremste das Schiff regelrecht (vermutlich als es in eine Welle gefahren ist). Seekrank wurde ich trotz Kopfschmerzen allerdings nicht, ich habe mir das weit schlimmer vorgestellt.
Im nächsten Posting dann mehr :-)
- Abends von Hoek van Holland mit einer Fähre nach Harwich mit Kabine und britischem Frühstück morgens (Ankunft ca. 6h30).
- Mit dem Zug nach London (Ankunft 8h30)
- Abends zurück (ca. 20h20) mit dem Zug nach Harwich
- Englisches Frühstück morgens und dann von Hoek van Holland am Sonntag morgen
Nachdem wir unseren Mietwagen geholt haben, ging es zum ersten Cache: „Waypoint West“ (TC9ZI), einem nic
ht sonderlich interessanten Terracache: es ging darum, in einem GPS-Geschäft sich vor die Webkamera zu stellen, das Bild zu speichern und den Cache mit dem Bild zu loggen. War kein größeres Problem (siehe Foto). Leider war dies der einzige Cache an dem Tag, bei dem wir erfolgreich waren :-(Weiter ging es nach Delft, zu „Toorenhoog Delft“ (TCWZ). Hier war die Aufgabe den Kirchturm in dem eigentlich recht schönen Städchen zu ersteigen und dann dort oben ein Foto zu machen. Die Kirche haben wir schnell gefunden, dummerweise durfte ich nicht auf den Turm wegen des starken
Egal, Delft war auch so ganz nett :-)
Dann ging es zu „Doelpaad“ (TC4GB). Hier wurden wir leider nicht fündig, obwohl hier eine echte Dose versteckt war. Der weg zum Cache führte an einem niederländischen Bauernhof vorbei, der Pfad wurde teilweise zum Viehtrieb verwendet, was zu einer lustigen Begebenheit führte: ein Landwirt führte seine Kuhherde von der
Als letzten Cache stand „Vuurtoren Maasvlakte. (Second Edition)“ (TC4KT), zu einem Leuchtturm fast direkt am Meer. Zwei Aufgaben gab es hier:
- Ein Foto von sich selbst vor dem Leuchtturm zu machen. Kein Problem (siehe Foto).
- Den Cache selbst zu finden.
Danach ging es endlich zum Schiff :-) Wir kamen rechtzeitig an, checkten ein und liefen eine elendig lange Gangway zum Schiff. Hier gab es ein kleineres Problem: Sowohl unsere Schlüsselkarte als auch die Karte einer Stewardess funktionierten nicht. Daraufhin bekamen wir eine neue Kabine, was einen sehr positiven Nebeneffekt hatte: die andere Kabine war eine 4-Personen-Kabine und damit bedeutend größer als die ursprüngliche :-)
Der Wind, der schon die Delft zu einem Problem führte, hat nicht wirklich abgeflaut, im Gegenteil: auf dem Sonnendeck des Schiffs war der Wind dermassen stark, dass mir fast die Brille von der Nase geflogen ist! Der Kapitän erzählte auch was von stürmischer See, aber man habe schließlich Stabilisatoren.
Das war auch nicht wirklich untertrieben - den Seegang merkte man deutlich, aber eigentlich anders, als ich mir gedacht habe: es fühlte sich im Bett so an, als ob ich in einem alten Zug auf einer holperigen Bahnstrecke unterwegs gewesen bin, ab und an bremste das Schiff regelrecht (vermutlich als es in eine Welle gefahren ist). Seekrank wurde ich trotz Kopfschmerzen allerdings nicht, ich habe mir das weit schlimmer vorgestellt.
Im nächsten Posting dann mehr :-)
Freitag, 14. August 2009
Terracachen im Münsterland
Als erstes habe ich „Wasserschloss Westerwinkel“ (TC9OM) angesteuert ‒ er war in mehrerer Hinsicht recht ungewöhnlicher und schöner Multicache. Der Cache führte durch einen irgendwie verwunschenen Wald über teilweise sehr abenteuerliche Wege
Der Weg hatte eh' eine interessante Wegführung: ein Teil des Wegs führte über einen Golfplatz an dem Schloss (siehe Foto), der Rundweg war mit Naturtafeln bebildert (siehe Foto), und das Schloss selbst war auch recht interessant.
Von Brennnesseln und Dornen zerstochen, von einer Bremse angeknabbert habe ich schließlich das Final ohne Probleme gefunden :-)
Danach ging es zum Terracache „Westruper Heide“ (TCDPQ) bei Haltern. Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal in der Heide war ‒ ich kann mich kaum daran erinnern. Auch dieser Runde war schön und interessant (ich glaube, ich habe den Trichter eines Ameisenlöwen gesehen), an einer Stelle waren auch Bienenstöcke aufgebaut, an denen auch reger Betrieb herrschte (siehe Foto). Die Dose selbst habe ich recht sch
Fazit: zwei sehr schöne Caches, teilweise sehr wildromatisch und anstrengend (in meinen Waden habe ich heute massiven Muskelkater).
Mittwoch, 13. Mai 2009
Nachts am Kanal...
Heute ging mein nächster verstecker Terracache online: „Summer Cache“ (TCDIL). ein Multicache: es geht durch den Fredenbaumpark in Dortmund zum Kanal, in dem das Final versteckt ist :-)
Im Prinzip war der Cache schon letzten Samstag fertig, allerdings gab es da ein Problem mit dem Verstecken: in der Nähe hatte eine Gruppe Jugendliche ein Lagerfeuer errichtet, und selbst beim zweiten Anlauf (als es sogar geregnet hat) waren diese noch da. Das war mir dann zu riskant, den Behälter im Kanal zu versenken, zumal es zur Zeit eher eigenartig ist, wenn man im Kanal schwimmt.
Also bin ich nach dem Terracaching‒Stammtisch in Bochum zum Kanal gegangen und konnte ihn so ca. um 22:30 ungestört verstecken. Ursprünglich wollte ich den Behälter nicht an dem Ort, sondern an der gegenüberliegenden Seite befestigen, allerdings habe ich da direkt ein Problem entdeckt: in der Dunkelheit war die gegenüberliegende Leiter nicht zu entdecken (selbst bei Tageslicht ist sie eher schwierig auszumachen), und aktuell ist es unauffälliger, wenn man den Cache nachts/spät abends sucht.
Zwei weitere Probleme, mit denen ich nicht gerechnet habe: die Leiter, an der der Behälter befestigt wurde, ging nicht bis zum Boden des Kanals (ursprünglich sollte dies ein kleiner Tauchcache werden) und der Behälter ist zum allen Überfluss noch schwimmfähig! Nunja, jetzt ist es kein Tauchcache mehr, sondern eher ein Bade‒/Schwimmcache, allerdings hat das nun auch einen Vorteil: er ist wesentlich einfacher alleine zu bergen (da ses nicht mehr so wichtig ist, dass jemand auf die Sachen aufpasst, wenn der Finder sich in den Kanal begibt).
Interessanterweiser war das Wasser bei weitem nicht so kalt wie befürchtet ‒ allerdings habe ich ein wenig gefroren, als ich wieder aus dem Wasser rausstiegt. Und nachts den Fredenpaumpark zu durchqueren hat auch irgendwie etwas Unheimliches :-)
Im Prinzip war der Cache schon letzten Samstag fertig, allerdings gab es da ein Problem mit dem Verstecken: in der Nähe hatte eine Gruppe Jugendliche ein Lagerfeuer errichtet, und selbst beim zweiten Anlauf (als es sogar geregnet hat) waren diese noch da. Das war mir dann zu riskant, den Behälter im Kanal zu versenken, zumal es zur Zeit eher eigenartig ist, wenn man im Kanal schwimmt.
Also bin ich nach dem Terracaching‒Stammtisch in Bochum zum Kanal gegangen und konnte ihn so ca. um 22:30 ungestört verstecken. Ursprünglich wollte ich den Behälter nicht an dem Ort, sondern an der gegenüberliegenden Seite befestigen, allerdings habe ich da direkt ein Problem entdeckt: in der Dunkelheit war die gegenüberliegende Leiter nicht zu entdecken (selbst bei Tageslicht ist sie eher schwierig auszumachen), und aktuell ist es unauffälliger, wenn man den Cache nachts/spät abends sucht.
Zwei weitere Probleme, mit denen ich nicht gerechnet habe: die Leiter, an der der Behälter befestigt wurde, ging nicht bis zum Boden des Kanals (ursprünglich sollte dies ein kleiner Tauchcache werden) und der Behälter ist zum allen Überfluss noch schwimmfähig! Nunja, jetzt ist es kein Tauchcache mehr, sondern eher ein Bade‒/Schwimmcache, allerdings hat das nun auch einen Vorteil: er ist wesentlich einfacher alleine zu bergen (da ses nicht mehr so wichtig ist, dass jemand auf die Sachen aufpasst, wenn der Finder sich in den Kanal begibt).
Interessanterweiser war das Wasser bei weitem nicht so kalt wie befürchtet ‒ allerdings habe ich ein wenig gefroren, als ich wieder aus dem Wasser rausstiegt. Und nachts den Fredenpaumpark zu durchqueren hat auch irgendwie etwas Unheimliches :-)
Samstag, 18. April 2009
Ruhrtalklippen und mein erster Terracoin
Der Weg zur ersten Station von der Bushaltestelle „Syburg“ war allerdings nicht ganz trivial: ich bin falsch gelaufen, was sich jedoch teilweise als Glücksfall entpuppte: der falsche Weg führte an ehe
Danach war der Weg sehr schön ‒ über kleine Waldwege (siehe Fotos) an einen sehr spektakulären Aussichtspunkt (siehe Foto; leider war es dann etwas nebelig, so dass das Foto der Aussicht nicht gerecht wurde), vorbei an Nobelvillen (siehe Foto) ‒ kein Wunder, bei der schönen Lage!
Die Stationen war alle sehr leicht zu finden und den Cache hatte ich dann schließlich recht schnell in den Händen.
Dort erwartete mich eine weitere Überraschung: im Cache selbst steckte ein w
Als ich dann zurück war, hat es ordentlich geregnet ‒ den Tag habe ich gut ausgenutzt, zwei Terracaches gefunden und nach den eher enttäuschenden holländischen Caches mal wieder einen richtig guten gemacht :-)
Montag, 13. April 2009
Terracachingtour Niederlande, letzter Teil
Das (recht originelle) Rätsel hatte ich die Tage zuvor gelöst, also einfach die Koordinaten des Finals im iQue gespeichert, Route rechnen lassen und los ging es.
Der Weg zum Cache hatte eine handfeste Überraschung für uns bereit: ich habe mich schon gewundert, wieso wir quer durch ein Dort geleitet wurden bis plötzlich die Stimme aus dem iQue ertönte: „In 350 Meter Fähre fahren“. Und tatsächlich, der schnellste Weg zum Cache führte über die Fährverbindung „Brakel ‒ Herwijnen“ (siehe hier). Die Fähre stand schon bereit, wir konnten mit dem Auto direkt an Bord fahren (wie der iQue es von uns verlangte). Irgendwie ist es ein höchst merkwürdiges Gefühl im Auto zu sitzen während sich die Fähre dreht ‒ das ist schwer zu beschreiben, es ist, als ob man in einem Autokino sitzt und die Umgebung ein Film wäre. Immerhin, die Fähre ist auch den korrekten Weg laut iQue gefahren :-D
An Land lotste uns der iQue auf einen Feldweg ‒hier war mal wieder die Vollständigkeit der Karte ein kleines Problem; wir sind um das Wäldchen dann herumgefahren bis wir einen passenden Parkplatz fanden.
Der Cache lag prinzipiell in einem recht schönen Wäldchen (siehe Foto); leider sind wir trotz längerer Suche nicht fündig geworden ‒ der Cache ist wohl gestohlen worden, was uns der Owner auf Anfrage leider bestätigte.
Danach ging wieder nach Hause.
Fazit: obwohl wir vier Terracaches gefunden haben, waren wir doch ein wenig unbefriedigt ‒ die Qualität ließ teilweise sehr zu wünschen übrig, die einzigen Höhepunkte der Tour war der Sandcache und die Fähre. Naja, es gab wenigstens ordentlich Punkte dafür, dennoch bevorzugen wir lieber schöne Caches als Statistikcaches. Für Geocaches wären die Caches durchschnittlich gewesen, für Terracaches (mit Ausnahme des Sandcaches) eher das Gegenteil.
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