Sonntag, 30. März 2008

Die Mitte von NRW und Schwerter Wald

Heute war mal wieder schönes Wetter zum Laufen – da habe ich zwei Geocaches gemacht, die ich beim ersten Anlauf nicht gefunden habe.

Zuerst habe ich die geografische Mitte von Nordrhein–Westfalen besucht (naja, ca. 200 Meter davon entfernt) (GC18FDD, OC4E66) und den Cache gehoben. Der Cache befindet sich in einem kleinen Waldstück in Aplerbeck ca. 2 km von mir entfernt (siehe Foto) – ich wußte vor dem Cache gar nicht, wie nache ich am geographischen Zentrum von NRW wohne :-)

Danach bin ich mal wieder in den Schwerter Wald gegangen (siehe Foto rechts) und habe einen Cache der jungen Liberalen (GC13H94) gesucht und gefunden. Dieser Cache wurde im Rahmen einer „CiTo“–Aktion (Cache in, Trash out) gelegt, einer ehrenamtlichen Müllsammelaktion.

Auch wenn die FDP nicht unbedingt meine Partei ist, so haben die Julis meine Respekt – jeder solche Müllsammelaktion hat Anerkennung verdient. Ich muss mal den Grünen auch mal so was vorschlagen.

Ingesamt so ca. 6 km gelaufen – die sich aber nach mehr angefühlt haben, da es ständig auf und ab ging. Und als krönenden Abschluss noch direkt den 439er mitbekommen :-)

Alles in allem ein schöner Tag – und ich bin auch schon direkt auf Sommerzeit eingestellt, erstaunlich dass manche Leute mit dieser Stunde ein Problem haben…

Montag, 24. März 2008

Ostercaching

Gestern – zu Ostersonntag – war mal wieder richtig schönes Wetter, das musste nach dem Familienessen ausgenutzt werden :-) Leider waren die Akkus in meiner Kamera leer, so konnte ich keine Fotos schießen.

Also sind wir zu dritt auf Cachingtour gegangen: Zu erst den eher uninteressanten Cache „Zeche Constantin X“ (GC14ETT), danach die weit reizvollere Mikroserie „Hiltroper Park“ gesucht und gefunden!

Leider war es – bedingt durch die Niederschläge der vergangenen Tage – teilweise recht schlammig, so dass ich bei „Hiltroper Park III“ (GC18BVT) ausgerutscht bin und meine Hose ein wenig dreckig gemacht habe :-/

Die Caches waren gewohnt gute Qualität, vom gleichen Inhaber wie auch die Constantinserie, die wir am Samstag zuvor gemacht haben.

Beim Bonuscache haben wir abgebrochen, weil wir ein wenig müde waren.

Abends ging es dann zu meinem ersten Eventcache: „Easter Event Cache 2008“ (GC1A9B7), der als Osterfeuer mit Grillen (das Würstchen hat gut geschmeckt nach den ganzen Süßigkeiten zu Ostern) und Getränken geplant war. Leider hat das Feuer nicht richtig gebrannt, und so war es ziemlich kalt, weshalb ich schon 20h45 durchgefroren nach Hause fuhr.

Dennoch: das schöne Wetter wurde optimal ausgenutzt!

Sonntag, 9. März 2008

Rombergpark, evangelische Kirche Brackel und ein Jubiläum

Gestern habe ich meinen zweiten TerraCache gemacht – ein ausgedehnter Gang durch den Dortmunder Rombergpark bei recht gutem Wetter.

Obwohl ich schon früher durch den Rombergpark gegangen bin – primär um vom Bahnhof zum Dortmunder Zoo zu kommen – kannte ich den Park so nicht, er hat wirklich viele schöne und beeindruckende Ecken (siehe Fotos).

Witzigerweise lag auch die Schutzhütte, wo wir mal vor einem Gewitter mit heftigem Regenfall geflüchtet sind, auf dem Weg :-)

Außerdem guckte mich ein Eichhörnchen aus der Nähe an: es kam bis auf ca. 1 Meter zu mir, begutachtete mich und hoppelte dann davon. Generell: eine sehr schöne Runde mit interessanten Stationen.

Heute habe ich dann endlich den Cache bei der evangelischen Kirche in Brackel (GC19HP6) gehoben, da heute an der nahen Haltestelle nichts los war – für einen Stadtcache wirklich gut gemacht, einen schöner interessanter Behälter, originelles Versteck und ein liebevoll gemachtes Logbuch.

Achja, heute hat Argagon seinen 1000sten Cache gefunden – und zwar einer von meinen: „Kleine Rechnung“ (GC18QMD, OC4F25) :-)

Montag, 3. März 2008

Dritter Versuch

Endlich habe ich beim dritten Versuch bei eher wechselhaftem Wetter (Sonnenschein und Regen) den Cache auf der Brücke „Rosenplätzchen–Entrée“ (GC16XBY, siehe Foto) gefunden!

Die Brücke hat laut Beschreibung mal eben locker 330.000 € gekostet, nun ja.

In den nächsten Tagen wird Cachen eher schwierig – das Wetter wird nicht allzu gut, am Mittwoch (wo es akzeptabel zu sein scheint) wird der ÖPNV bestreikt und es gibt noch keine Entwarnung für die durch Emma geschädigten Wälder. Mal schauen, was nächstes Wochenende geht :-)

Donnerstag, 28. Februar 2008

Mein erster TerraCache!

Heute habe ich das halbwegs gute Wetter noch ausgenutzt – die nächsten Tage ist ja Sturm angesagt – und habe meinen ersten Geocache bei Terracaching.com gefunden!

Terracaching.com ist – wie auch Geocaching.com – eine Seite mit Geocaches, nur wird hier auf die Qualität (und nicht unbedingt Quantität) Wert gelegt, was natürlich zur Folge hat, dass dort weit weniger Caches gelistet sind.

Mein erster Terracache war im Dortmunder Norden im Naturschutzgebiet Süggel, erstaunlicherweise kannte ich das noch gar nicht, auch wenn ich quasi nebenan im Grävingholz schon mehrfach Spazieren war. Landschaftlich sehr reizvoll (siehe Bild) und generell eine schöne Runde – und ich habe wieder mal ein Reh gesichtet, dass in einiger entfernung ungestört äste (und sich ab und zu umschaute) :-)

Am Ende der netten Runde kam ich noch an einem Damwildgehege vorbei (siehe Bild), die Viecher schauten nur ein wenig dämlich, als ich Fotos gemacht habe, vom Verhalten erinnerten sie mich eher an Rinder :-)

Alles im Allen: schöne Runde, insgesamt so 12km.

Sonntag, 17. Februar 2008

Bumm!

Heute habe ich mir mal wieder eine Gebäudesprengung angeschaut – mitten in der Dortmunder Innenstadt wurde das Volkswohl Bund Hochhaus (siehe Foto) gesprengt.

Das Wetter war wunderbar – sogar zu schön für den Geschmack des Sprengmeisters, der auf Regen (wegen der Staubbildung) gehofft hat – und es sammelten sich tausende Schaulustige (siehe Foto).

Um ca. 12:06 war es dann soweit – auf das erste Hupensignal folgte später ein doppeltes und es wurde dann gesprengt. Der Knall war schon recht faszinierend und laut, aber noch wesentlich beeindruckender war dann das zusammenstürzende Hochhaus. Danach folgte eine recht heftige Staubwolke, die auch die Feuerwehr mit einem dauerhaften Wasserteppich nicht aufhalten konnte – auch ich wurde eingestaubt.

Fazit: hat sich sehr gelohnt! Und es gab auch keine nachdenklichen Gedanken wie bei der Sprenung des Gasometers der ehemaligen Zeche Minister Steins – im heutigen Fall war die Sprengung kein Symbol für Verlust von Arbeitsplätzen sondern es wird ein größeres Haus dort errichtet, weil das gesprengte Haus zu klein war.

Samstag, 16. Februar 2008

Drachenlachen

Heute war ich mit meinem Freund Marcuse und seiner Freundin Dragica auf Cachingtour in Herten – dies war auch ihre erste Cachingtour.

Bei wunderschönen Wetter haben wir drei Caches auf der Halde Emscherbruch gesucht und gefunden. Der erste Cache war „Siegfried“ (GC187B4), der von einer Drachenbrücke(!) bewacht war (siehe Bild). Leider war die Brücke noch nicht offiziell eröffnet, und so durften wir diese nicht betreten. Aber wir fanden wo anders einen Parkplatz und hoben den Cache.

Der nächste war „Gunther“ (GC197RW), den wir über den Gipfel genommen haben. Auf dem Gipfel steht ein Sonnenobelisk und generell gibt es dort wunderschöne Aussichten – fast über das Ruhrgebiet, bis Castrop–Rauxel konnte man mindestens sehen (Kraftwerk Knepper). Bei dem Cache erwischten wir auch das Team erindjah, die sich auch auf dem Weg zum nächsten Cache machten.

Danach gingen bzw. kraxelten wir teilweise haarsträubend bis zu „Kriemhild“ (GC197RH) und fanden dort wieder erindjah vor – diesmal unmittelbar nach dem Cachen :-) Auch dieser Cache wurde erfolgreich gefunden. Dieses war auch mein 50. Cache!

Alles in allem: wunderbares Wetter, fantastische Fernblicke und ca. 7 km Weg (allerdings teilweise steil bergauf und –ab).