Mittwoch, 8. April 2009

Terracachingtour Niederlande, Teil 3

Nach dem recht schönen Sandcache haben wir uns auf den Weg zu „NHW reeks 1, fort Giessen“ (TC7W4) gemacht. Wie der Name schon andeutet, ist dieser Cache Teil einer Terracachingserie.

Wenn ich die Übersetzung richtig verstanden habe, handelt es sich hier um eine alte Verteidigungslinie, die bis über 85km lang und bis zu 3km breit war. An dieser Linie wurden u.A Forts erbaut, die zusätzlich mittels eines Systems von Bewässerungskanälen und Schleusen durch Überschwemmung zusätzlich gesichert werden konnte. An sich also durchaus interessante Orte, leider wurden die beiden Caches dem nicht wirklich gerecht.

Wir kamen am Startpunkt dieses Multicaches an und dort zeigte sich das erste Ärgernis: wir mussten eine kleine Metallplatte, die unter(!) einer Fußgängerbrücke befestigt war, finden um die endgültigen Koordinaten zu errechnen. Die Brücke selbst war zu allem Überfluss an einer dichtbefahrenen Straße, so dass es eigentlich unmöglich war, die Platte unbeobachtet zu finden ‒ das gipfelte darin, dass uns ein alter Holländer (der dort wohnte) Tips gegeben hat, wo das Teil zu finden ist, er kam später über die Straße und redete mit uns. Leider schien er weder Deutsch noch Englisch zu sprechen.

Nachdem wir die Platte endlich gefunden haben (und die korrekten Koordinaten ausgerechnet haben, ich hatte ursprünglich zwei Zahlen vertauscht), ging es dann zum Finale. Das Finale war auf seine Art auch eher eine Enttäuschung: das eigentliche Fort war nicht zugänglich, so dass der Weg um den Wassergraben (fast eine Art See), der das Fort umschloss, ging.

Den Cache selbst haben wir dann schnell gefunden, er war relativ offen versteckt und der Behälter bestand dazu noch aus Glas! Eigentlich sollte jedem Cacher klar sein, wieso Glasbehälter tabu sind: es ist nicht wirklich witzig, wenn man in Verstecken herumgrabbelt und möglicherweise in Scherben packt.

Nun gut, wieder ein Statistikcache. Ein bisschen interessanter war der nächste Cache aus dieser Serie, dazu später mehr.

Dienstag, 7. April 2009

Terracachingtour Niederlande, Teil 2

Nach dem ‒ eher mäßigem ‒ Webcamcache fuhren wir dann zu „Water Brabantse water “ (TCCLV). Die Gegend scheint ein beliebter Ausflugsort zu sein, dort gab es ein recht großes Ausflugslokal und viele Spaziergänger.

Der Weg zum Cache führte durch ein nettes Waldstückchen (siehe Foto) zur eigentlichen Überraschung: einem großem Sandgebiet mitten im Wald! Die Gegend hatte etwas von Wüste, irgendwie bizarr (siehe Fotos).

Nach dem Durchqueren der Wüste sind wir dann zum Ort des Caches gelangt, hier wartete eine echte Aufgabe auf uns: der Behälter war in dem Sand vergraben in über einem halben Meter Tiefe (siehe Foto), zum Glück hatten in weiser Vorraussicht Aljha und Michakos sowohl Nordic Walking Stöcke wie auch Handschippchen dabei ‒ da ich solche exotische Ausrüstung nicht besitzte, haben die beiden im Sand gestochert und dann den Cache ausgegraben.

Obwohl ich generell kein Freund von vergrabenen Behältern bin (strenggenommen widerspricht das diversen Regeln beim Geocachen), so mache ich hier eine Ausnahme:
  • Der Cache war und Sand vergraben, so dass keine Natur beim Buddeln zerstört wurde
  • Der Ort selbst war recht offensichtlich, so dass Michako und Aljha nur kurze Zeit stochern musste.
Wegen dem schönen, originellen Ort habe ich den Terracache deshalb ganz gut bewertet ‒ leider sollte es der letzte (und einzige) gute Terracache auf der Tour bleiben.

Demnächst mehr zu anderen Caches.

Sonntag, 5. April 2009

Terracachingtour Niederlande, Teil 1

Gestern haben Michako, Aljha und ich eine Terrachingtour in den südlichen Niederlanden gemacht. Das Ergebnis war eher gemischt: auf der einen Seite haben wir vier Terracaches gefunden, auf der anderen Seite waren wir bei einem Cache nicht erfolgreich – und die Qualität der Terracaches (wo eigentlich genau darauf geachtet wird) war auch teilweise zweifelhaft, um es mal freundlich auszudrücken.

Zuerst ging es zu „WayPoint Zuid“ (TC9ZJ), einem Webcam–Cache: die Aufgabe war es, ein Bild der Webcam von dem Cacher einzustellen. Die Webcam selbst war in einem Garmin–Geschäft in einem niederländischen Dorf; die Aufgabe haben wir dann ‒ dank externer Hilfe ‒ relativ leicht gelöst, einfach 5 Minuten im Sichtfeld der Webcam stehen :-) (Siehe Foto)

Ich selbst fand diesen Cache eher uninteressant (um es wiederum höflich auszudrücken), weder der Ort noch das Geschäft war sonderlich originell, wenn man von der Tatsache absieht, dass es sich um ein GPS‒Fachgeschäft handelt. Dementsprechend habe ich den Cache auch bewertet.

Gut, gab Punkte ‒ halt ein typischer Statistikcache. Wesentlich interessanter war dagegen der nächste Cache, dazu demnächst mehr.

Freitag, 3. April 2009

Hauptfriedhof Dortmund

Und wieder einen Terracache versteckt – diesmal am Hauptfriedhof in Dortmund.

Der Hauptfriedhof ist die größte Grünanlage der Stadt mit ca. 135 Hektar und ist damit fast doppelt so groß wie der Westfalenpark.

Er ist auch eher ein Park mit wunderschönem alten Baumbestand inklusive Feuchtbiotop auf dem Gelände :-) (siehe Fotos)

Den Cache selbst habe ich – aus Respekt vor dem Ort – außerhalb versteckt, wobei der Ort bei bzw. nach Regen recht schlammig ist, wie mir zwei Cacher, die ihn schon gefunden haben, bestätigen können :-)

Morgen geht es dann zur großen Terracache–Tour mit Ahlja und Michako nach Holland, mal schauen, das Wetter scheint gut zu werden.

Mittwoch, 25. März 2009

Cachen in Recklinghausen-Süd, Teil 2

Nach dem Cache „Spurensuche“ fuhr ich dann zur Brandheide (einem Erholungsgebiet zwischen Recklinghausen Suderwich und Castrop–Rauxel Bladenhorst zum nächsten Terracache, nämlich „Spaziergang durch die Brandheide“ (TC9NW). Hier wurden alte Erinnerungen wach ‒ in der Nähe (in Habinghorst) bin ich groß geworden und in der Brandheide war ich öfters als Kind mit dem Fahrrad unterwegs.

Einige Stellen hatte ich vage in Erinnerung (der betonierte Bach dort kannte ich noch), der Rundgang führte meist durch mir unbekannte Teile der Brandheite (oder ich kannte sie nicht mehr, ist schließlich über 25 Jahre her, als ich das letzte Mal da war). An einer Stelle konnte ich die Malzwerke im Industriegebiet Habinghorst sehen (genau in der Gegend haben wir früher gewohnt) :-)

Witzigerweise hat mich eine Dame mit zwei Hunden angesprochen, ob ich meinerseits einen Hund(!) suchen würde ‒ weiß der Henker, für was die den iQue gehalten hat :-D

Den Cache selbst habe ich dann mithilfe eines Spoilerfotos gut und schnell gefunden.

Insgesamt so ca. 5km durch eine teilweise altbekannte Gegend gelaufen auf einem gewissen Nostalgietrip :-)

Fazit: am letzten Samstag habe ich das Wetter wirklich gut ausgenutzt und die Punkte für beide Caches haben mir einen goldenen Stern bei Terracaching (höchste gesammelte Punktzahl in einer Woche) gebracht :-)

Dienstag, 24. März 2009

Cachen in Recklinghausen-Süd, Teil 1

Am Samstag hatte ich ein Auto zur Verfügung und das gute Wetter ausgenutzt, um zwei Terraches im Süden von Recklinghausen zu suchen.

Zu erst ging es zu „Spurensuche/Tracking“ (TC9TT), einem Rätselcache. Das (leicht geänderte) Rätsel hatte ich schon vor einigen Monaten gelöst, so konnte ich direkt zum Cache gehen.

Der Cache selbst war in einem schönen kleinen Wäldchen (siehe Fotos) und gut getarnt ‒ leider passierte mir bei der Bergung ein kleines Malheur: als ich den Behälter aus seiner Tarnung entnehmen wollte, habe ich mit dem Daumen ein Loch in die Dose gedrückt. Die Plastikdose war vermutlich durch die Kälte in den letzten Monaten brüchig geworden, Owner ist benachrichtigt.

Alles in allem: ein schönes, faires Rätsel und ein netter Ort. Der Cache gab auch ordentlich Punkte :-)

Achja, mein letzter versteckte Terracache („Flughafenfelder“, TCDBN) ist auch schon gefunden worden :-) Und mein nächster Cache, den ich verstecken werde, ist auch schon so gut wie fertig (heute bin ich die Runde gelaufen, muss nur noch die Dose selbst verstecken).

Sonntag, 22. März 2009

Nächster versteckter Terracache

Gestern ging mein nächster versteckter Terracache online: „Flughafenfelder“ (TCDBN, da er ein virtueller Cache ist, ist er auch für Nichtmitglieder zugänglich). Dies war ursprünglich mein erster versteckte Geocache, den ich am Freitag archiviert habe, nachdem er leider gemuggelt wurde ‒ auf der einen Seite bedauerlich (auch aus nostalgischen Gründen), auf der anderen Seite hatte ich eh' vor, irgendwann daraus einen Terracache zu machen. Nun hat der Cache eine etwas andere und schönere Wegführung.

Die Felder grenzen an den Dortmunder Flughafen an und bieten einen schönen Ausblick auf das Umland. Die Landschaft ist ein wenig wellig, was interessante Sichten quasi simuliert ‒ an diversen Stellen sieht es aus, als ob man eine sehr weitläufige Prärie vor sich hätte (siehe Fotos).

Aus drei Gründen habe ich mich dazu entschlossen, hier keine Dose zu verstecken und einen reinen virtuellen Cache zu entwerfen:
  • Der alte Geocache wurde ‒ trotz einer abgelegenen Stelle ‒ gemuggelt. Denn:
  • Es sind hier sehr viele Spaziergänger mit Hunden unterwegs, hier können Hunde sehr gut frei herumlaufen. Das unbeobachtete Bergen einer Dosen wäre unverhältnismäßig schwierig.
  • In der aktuellen Terrorpanik ist es nicht sonderlich empfehlenswert in der Nähe des Flughafens ein unbekanntes Objekt zu verstecken.
Ingesamt ist die Runde so ca. 7 km.