Donnerstag, 8. Mai 2008

Westfalencaching

Heute war ich bei wunderbarem Sonnenwetter nach einem durchaus positiven Gespräch in der ARGE im Westfalenpark, um dort spazierenzugehen und die Caches zu heben.

Beim ersten Versuch vor Monaten habe ich keinen einzigen gefunden, diesmal war ich erfolgreich und habe alle Caches entdeckt!

Der erste Cache war auf dem Florian in ca. 256 Meter höhe (140 Meter über Boden), bei dem schönen Wetter gab es herrliche Fernsichten, siehe Fotos.

Nach den Westfalenparkcaches ging es zu „Eisenbahnfreunde“ (GC1BW34), einem Nanocache (viel kleiner als eine Filmdose) mit winzigem Logbuch, das zur allem Übel nur schwer wieder in den Cache passte.

Alles in allem ein erfolgreicher und schöner Tag (nicht nur cachingtechnisch gesehen), sieben Caches entdeckt – nur noch sechs Stück, und ich habe die 100 voll!

Sonntag, 4. Mai 2008

Wunderschönes Cachingwetter

Heute war wieder ausgezeichnetes Wetter – blauer Himmel, nicht zu heiß und als Abkühlung kam immer wieder frischer Wind auf. Also habe ich mich augerafft und bin ca. 7km gelaufen, und passend zu dem schönen Wetter waren auch alle fünf Caches wirklich interessant und keine Leitplanken–/Statistikcaches.

Zuerst kam „Benni900“ (GC1BT9N). Die Örtlichkeit war nicht sonderlich interessant, dafür war der Cache recht liebevoll (quasi in einem Osternest) gemacht – und das von einem 7jährigen Jungen; deshalb war das schon ziemlich gut, wenn man das Alter bedenkt.

Danach ging es in die Gartenstadt zu „Multifips 1“ (GC1ANGJ). Am Anfang musste ich eine Dose bergen um die Beschreibungen der weiteren Stationen dieses Multicaches zu erhalten. Als ich die Dose holte, erscholl hinter dem Zaun Kinderrufe: „Guck mal, ein Schatzsucher!“. Witzig, irgendwie :-) Die Anwohner wussten ja Bescheid.

Der Weg führte durch die Gartenstadt, einem Stadtteil, den ich so nicht kannte – irgendwie wie ein verwunschenes Dorf, enge Straßen mit Kopfsteinpflaster und alte sehr gut erhaltene Villen, mit Efeu überwachsen. Unschön war allerdings am Finale des Caches, dass die Koordinaten extrem ungenau waren – ungefähr 30 Meter war der Cache entfernt.

Weiter ging es zu „Fipscache 1“ (GC1AGHX). Der Weg dorthin war auch recht interessant: an einem Tennisverein vorbei, wo alle Plätze belegt und bespielt wurden, einem großen schönen Spielplatz und einer Riesenwiese. Ärgerlich: ich kam auch an einer Kleingartenkolonie vorbei, wo überall Grillduft zu riechen war, da bekam ich richtig Hunger! Der Cache war schnell gehoben, danach ging es weiter zu „Flori's Erster“ (GC1BTB7). Auch dieser war nett versteckt in einem Mini–Park parallel zu einer Hauptverkehrsstraße.

Die Krönung (und der letzte der Runde) war dann der Cache „DEW21 - Spannung pur“ (GC1BJ9F). Der Cache war hinten an einem Trafohäuschen, in einem alten Schalter(!), den der Cachebesitzer da frech an einem Rohr montiert hat. Selten so ein tolles, originelles und dreistes Versteck gesehen (vielleicht mit Ausnahme von „Just a Cache X“ (GC17FCV)).

Alles in allem: mal wieder eine richtig schöne Cacherunde ohne Enttäuschungen bzw. uninteressanten Caches!

Samstag, 3. Mai 2008

Cachen in Sölde und Apfelfest

Heute war mal wieder gutes Wetter und ich habe zwei Caches in Dortmund–Sölde gesucht und gefunden.

Einer davon – Schwarze Brücke (GC1BQTY) – war nicht sonderlich interessant, ein typischer Cache für die Statistik, der andere – Kleines Wäldchen (GC1BQW6) gefiel mir schon besser:

Der Cache war in einem Miniwäldchen, das sich zwischen zwei Feldern spontan gebildet hat, versteckt (siehe Foto) – und mal wieder eine größere Dose.

Anschließend bin ich mit dem Bus zurück nach Aplerbeck gefahren und habe mir das Apfelfest angeschaut – ziemlich enttäuschend, ein paar Buden, eine Bühne, ein Stand von der Emschergenossenschaft… da fande ich die letzten beiden Apfelfeste besser (wenn auch nicht wirklich berauschend). Naja, der Umbau ist noch nicht völlig abgeschlossen.

Mittwoch, 23. April 2008

Cachen in Schüren und Hörde

Heute war mal wieder gutes Wetter und ich war wieder Cachen mit Kamera. Zuerst habe ich die eher uninteressanten Geocaches „Am Emscher–Weg“ (GC1AT6J) und „Emscher–Brücke III“ (GC1ATMN) gesucht und gefunden. Danach ging es weiter zu „RuLa –Cache II.“ (sic!, GCH483).

Dieser Cache war wesentlich interessanter, er war ein sogeannter Lost Place – eine ehemalige Bahnstrecke neben der B236 (siehe Foto). Auch wenn die Aufgaben nicht sonderlich eindeutig waren, habe ich u.A. nach der Durchquerung eines stillgelegten Eisenbahntunnels den Cache nach ein wenig Suche doch gut gefunden.

Abenteuerlich war auch die Treppe von den Bahnschienen nach oben: die unteren Stufen waren schmaler als meine Füße breit sind und dazu noch recht steil (siehe Bild) .

Alles in allem ein recht schöner Tag bei häufigen Sonnenschein; insgesamt ca. 7 km gelaufen.

Freitag, 4. April 2008

Mein vierter versteckter Cache!

Gestern wurde mein vierter versteckter Cache freigeschaltet, ein Mikro mit dem Namen „Bushaltestellen: Ravensweg Dortmund“ (GC1AV5Q, OC562A).

Der Cache ist Satire: er befindet sich in einem Bushaltestellenschild und der Finder darf ihn nur dann loggen, wenn ihm solche Caches genauso wie mir auf den Zeiger gehen und er ist auch im Logfile ausdrückt.

Hintergrund dieser Aktion: Für mich selbst besteht Geocaching aus der Suche nach Caches an interessanten/ungewöhnlichen Orten, schöner Natur (idealerweise kombiniert mit einem netten Gang) oder einem anspruchsvollen Rätsel.

Was andere Leute dazu verleitet, Caches z.B. an stinknormalen Verkehrsschildern, Leitplanken, Geschäften zu verstecken werde ich wohl nicht verstehen – außer dass es überhaupt keine Mühe macht, das habe ich selbst bei diesem Cache gemerkt:

Die Filmdose war kostenlos, das Logbuch kurz ausgedruckt, ausgeschnitten und zusammengetackert und bei Conrad einen ultrastarken Neodym–Magneten für 1,- € erstanden.

Naja, als Antidot für solche Art Caches habe ich ja Terracaching, wo auf Qualität geachtet wird.

Montag, 31. März 2008

Cachen an der Uni

Heute habe ich mal meine alte Uni (die mittlerweile Technische Universität Dortmund heißt) besucht und auch gleich zwei Caches mitgenommen.

Hintergrund des Besuches: für den Terracaching–Preis muss man Fragen aus einem Jugendbuch („Der Wilde Wald“) beantworten. Nun hatte ich aber weder Lust noch die Geduld, das Buch zu bestellten oder durchzulesen, also habe ich (online) nachgeschaut, welche Dortmunder Bibliotheken das Buch haben.

Und zu meinem Erstaunen hatte weder Aplerbeck noch die Hauptbibliothek das Buch (das ja nicht unbedingt zu den unbekannteren Werken zählt) vorrätig, nein, nur die Bücherei in Hörde (die heute zu hatte) und ausgerechnet die Uni Bibliothek!

Also zur Uni gefahren (und auch mal wieder die H–Bahn benutzt, die ausnahmsweise mal nicht steckengeblieben ist) und dort den ersten Cache gehoben: „Seilscheibe 1“ (GC180H5), siehe erstes Bild. Interessante Örtlichkeit, ich kannte die noch gar nicht – praktisch direkt am Campus Nord, aber dennoch irgendwie versteckt.

Danach bin ich in die Mensa zum Essen gegangen, sie ist seit meinem letzten Besuch modernisiert worden. Gefällt mir gut, und das Essen war wie schon früher wirklich lecker.

Danach den zweiten Cache gesucht: „The railway in the Sky“ (GCG5WQ), den Weg kannte ich auch noch. Allerdings war das teilweise eine sehr schlammige Angelegenheit. Der Cache war in einem Steinhaufen versteckt (siehe Foto, wobei das Cacheversteck nicht zu sehen ist), zuerst habe ich Befürchtungen gehabt, dass das eine langwierige Suche werden würde, aber die Koordinaten waren sehr genau und mittlerweile habe ich auch ein Gespür dafür, was künstlich gelegt aussieht – und habe den Cache sofort gefunden. Allerdings musste ich ein paar Minuten warten, bis Hunde und ihre Besitzer außer Sichtweise waren bevor ich ihn geborgen habe.

Danach wieder zurück zum Campus Nord mit der H–Bahn und zur UB mit völlig verdreckten Schuhen und Hose (siehe Bild).

Das war auch irgendwie witzig: das Jugendbuch war in einem verschlossen Raum und ich musste die Dame an der Information im zweiten Obergeschoss ansprechen, damit sie in den Raum ging und mir das Buch aushändigte. Ich fühlte mich so, als ob ich im Buchhandel nach indizierter Literatur oder irgendwelche kostbaren Bücher verlangen würde :-D

Nach einer Stunde Querlesens dachte ich dass ich die Lösung hatte, gab den Roman wieder ab und fuhr nach Hause. Leider habe ich wohl doch was übersehen, so dass ich morgen nach Hörde fahre (in den Jugendbereich der Bibliothek!). Egal.

Ein wenig deprimierend: ich fühlte mich irgendwie ein wenig alt, als ich sah, wie jung doch die Studenten sind.

Sonntag, 30. März 2008

Die Mitte von NRW und Schwerter Wald

Heute war mal wieder schönes Wetter zum Laufen – da habe ich zwei Geocaches gemacht, die ich beim ersten Anlauf nicht gefunden habe.

Zuerst habe ich die geografische Mitte von Nordrhein–Westfalen besucht (naja, ca. 200 Meter davon entfernt) (GC18FDD, OC4E66) und den Cache gehoben. Der Cache befindet sich in einem kleinen Waldstück in Aplerbeck ca. 2 km von mir entfernt (siehe Foto) – ich wußte vor dem Cache gar nicht, wie nache ich am geographischen Zentrum von NRW wohne :-)

Danach bin ich mal wieder in den Schwerter Wald gegangen (siehe Foto rechts) und habe einen Cache der jungen Liberalen (GC13H94) gesucht und gefunden. Dieser Cache wurde im Rahmen einer „CiTo“–Aktion (Cache in, Trash out) gelegt, einer ehrenamtlichen Müllsammelaktion.

Auch wenn die FDP nicht unbedingt meine Partei ist, so haben die Julis meine Respekt – jeder solche Müllsammelaktion hat Anerkennung verdient. Ich muss mal den Grünen auch mal so was vorschlagen.

Ingesamt so ca. 6 km gelaufen – die sich aber nach mehr angefühlt haben, da es ständig auf und ab ging. Und als krönenden Abschluss noch direkt den 439er mitbekommen :-)

Alles in allem ein schöner Tag – und ich bin auch schon direkt auf Sommerzeit eingestellt, erstaunlich dass manche Leute mit dieser Stunde ein Problem haben…